Katherine Nationalpark und Mataranka

Samstag, 21.04.2012

Als wir dann Darwin und Umgebung verließen um wieder an die Ostküste zu gelangen, waren wir noch in Katherine, wo wir schon einmal durchmussten, aber damals nicht stoppten. In der Nähe von Katherine ist der Katherine Nationalpark oder Nitmiluk Nationalpark, der sich großteils an dem Katherine River befindet. Durch eine 4 Stunden lange Wanderung hat man dann auch schöne Blicke auf die Schlucht in dem sich der Katherine River schlängelt und ein paar Wasserfälle. Bevor wir dann entgültig die letzten 2500km an die Ostküste antraten, waren wir noch in den heißen Quellen von Mataranka, in denen eine permanente warme Temperatur ist, dort haben wir uns dann noch einmal schön erholt bis es dann entgültig los ging.

Katherine oder Nitmiluk National Park Blick auf den Katherine River ein fast ausgetrockneter Wasserfall mit kleinem See eine der heißen Quellen in Mataranka

Die Umgebung von Darwin

Sonntag, 15.04.2012

Auf den Weg nach Darwin sollte es erst einmal zu einer Jumping Crocodile Tour gehen, dabei werden wilde gefräßige Krokodile von einem Boot aus angefüttert und zum Springen gebracht. Bei diesen bis zu 6m langen Riesen bleibt einem dann doch der Atem weg, wenn sie dann plötzlich in die Höhe schießen. Auf dem Gelände der Tour gab es noch ein kleines Känguru, das wir nachher noch kurz für uns alleine hatten und sogar füttern durften. Nachdem wir dann im gemütlichen Darwin ein paar Tage verbracht haben, sind wir in den Litchfield Nationalpark gefahren, in dem es schöne Wasserfälle gibt, die kleine Seen erschaffen haben in denen man baden kann. Da wir aber kurz nach der Regenzeit dort waren, waren leider einige geschlossen und wir durften nicht rein, da dort die Gefahr von Krokodilen besteht, die wohl in der Regenzeit gern mal in solche Seen gehen. Süßwasserkrokodile sollen zwar das ganze Jahr dort sein, aber diese machen wohl nichts, es sind nur die gefährlichen Salzwasserkrokodile die wir ja schon bei unserer Tour gesehen haben. Nachdem wir im Litchfield waren, wollten wir auch noch in den größten australischen Nationalpark und vermutlich auch den Bekanntesten, den Kakadu Nationalpark. Wir hatten uns vorher gut informiert und mussten leider erfahren, dass der größte Teil geschlossen war und wohl auch so schnell nicht wieder aufgemacht wird, wieder auf Grund des vielen Regens, also mussten wir uns mit dem zufrieden geben was wir sehen konnten. Wir konnten die am best erhaltensten und bekanntesten Aborigine Zeichnungen und ein paar schöne Landschaftliche Motive bestaunen.

eines der Krokodile zeig mir deine Zähne es hat mich erwischt :( ja ich kann auch mal eine Schlange halten der kleine Joey auf meinem Arm Darf ich Mama zu dir sagen? zwei Wasserfälle mit dem Badesee ein andere Wasserfall mit See, nur leider durft man nicht rein Hmm, blöden Krokodile man sind diese Termitenhügel groß Felsmalerei - Känguru und Jäger Felsmalerei - Tanzen bei einer Party Felsmalerei - einige Gestalten von spiritueller Bedeutung

Broome

Mittwoch, 04.04.2012

Als wir dann endlich in Broome ankamen, wollten wir natürlich erstmal wieder an den Strand und eine Runde durch die Wellen schwimmen und dafür eignet sich natürlich der Cabel Beach am besten, scheinbar einer der schönsten Strände Australiens. Als wir dann abends noch am Strand saßen, sind doch tatsächlich Kamele an uns vorbei gegangen, gut ich muss sagen es waren keine Wilden, sondern angebotene Touren aber dennoch ist es nicht das Erste an was man bei so einem Ort denkt. Eigentlich war Broome nur als kleiner Zwischenstopp von ein paar Tagen eingeplant gewesen, gut, dass Pläne bei uns nicht immer klappen. haben wir jetzt auch schon mitbekommen, also kam es wieder anders. Wir hörten davon, dass an bestimmten Tagen im Monat Dinosaurierspuren zu sehen sind, da diese nur bei totaler Ebbe zu sehen sind, waren wir dann im Endeffekt doch länger als eine Woche dort, was aber auch eine schöne Zeit war. Außer den Dinosaurierabdrücken sollte um diese Zeit ein Naturspektakel auftreten, bei dem es so aussieht als wenn Treppen vom Meer bis hoch zum Mond führen, Staircase to the Moon.

Cabel Beach eines der Kamele am Strand Sonnenuntergang mit den Kamelen einer der Dinosaurierabdrücke Staircase to the Moon

Karijini Nationapark

Dienstag, 27.03.2012

Auf dem Weg nach Broome sind wir noch in den Karijini Nationalpark, der für tiefen Schluchten, Wasserfälle und Wasserlöchern, in denen man baden kann, bekannt ist. Für mich persönlich war es einer der schönsten Nationalparks in dem ich bis jetzt war, da die Schluchten teilweise sehr eng waren und man so direkt durch das Wasser durchschwimmen musste um weiter zu kommen. An anderen Stellen konnte man dann direkt an einem Wasserfall ins Wasser und hat die Aussicht vom Wasser aus genießen können. Insgesamt haben wir uns zwei Tage im Park aufgehalten um so viel wie möglich vom Park zu sehen und man muss wirklich sagen es waren zwei wunderschöne Tage die durch die permanenten Abkühlungen im Wasser nicht zu warm waren.

eine Schlucht im Karijini einer der Wege durch die Schlucht einer der Pools zwischendurch der Pool am Ende der Wanderung Ein Wasserall mit vorgelagertem Pool

Walhai- und Manta Rochen Tour, sowie ein Tauchgang im Ningaloo Reef und am Navy Pier Exmouth

Sonntag, 25.03.2012

Als die Walhaisaison dann endlich langsam losgehen sollte, boten sie noch einen günstigeren Preis an (200 AUS$, anstatt 380AUS$), aber keine Garantie, dass man einen sieht, wir dachten uns natürlich es ist nicht schwer einen Walhai zu sehen, da diese an der Oberfläche nach Futter suchen und mit einem Flugzeug gesucht werden, also was sollte dort schon schief gehen. Ok, die Fahrt für 200 AUS$ war dann im Endeffekt leider doch ein Flop und wir haben nur den ganzen Tag auf dem Boot verbracht und waren zwischendurch einmal über dem Riff Schnorcheln, aber wir haben leider keinen Walhai gesehen. Da wir die Leute in dem Laden aber schon so genervt hatten und wir uns eigentlich auch wirklich gut verstanden, haben wir nach kurzer Verhandlungszeit die zweite Tour für die Differenz bekommen und zusätzlich hätten wir dann noch die Garantie gehabt, ein drittes Mal umsonst rausfahren zu können. Zum Glück klappte es diesmal mit den Walhaien und es wurden gleich vier verschiede gesehen. Als wir das erste Mal im Wasser waren, ist der erst Walhai allerdings leider abgetaucht, er hatte wohl keine Lust eine Attraktion zu sein und das es Haie sind und keine Wale müssen sie auch nicht zum Atmen auftauchen, also war dieser weg. Als wir dann bei dem zweiten waren, lief es viel besser, dieser hat sich gar nicht von uns stören lassen und hat sich wahrscheinlich nur gedacht ihr Idioten kämpft euch mal einen ab und macht eure Fotos während ich hier gemütlich schwimme und fresse. Es war wirklich keine Strömung dort und auch nicht allzu große Wellen, aber man hatte wirklich zu tun mit ihm mitzuhalten, der Walhai war ca. 6m lang und hat sich nur sehr langsam und in aller Ruhe bewegt und einige waren schon nach den ersten Metern so weit vom ihm weg, dass am Ende wirklich jeder total fertig war. Ein paar Tage später entschieden wir uns dann noch mal zurück nach Coral Bay zu fahren, weil dort wohl ganzjährig Manta Rochen sind und wenn wir schon mal in der „Gegend“ (ca. 200 km Umweg) sind, kann man sich das auch noch gönnen, wir sind ja schließlich im Urlaub. Während der Manta Rochen Tour waren wir auch gleich noch zwei mal Tauchen, wir haben ja schließlich unsere Lizenz und warum sollte man sie dann nicht auch nutzen, zumal Schnorcheln auch nur 25 AUS$ günstiger gewesen, also stellte sich die Frage gar nicht erst. Nachdem wir unseren ersten Tauchgang nach Vanuatu gemacht hatten, waren wir gleich wieder im Bann des Tauchens und hätten es danach am liebsten gleich noch mehrere tausend Mal gemacht. Einen Tauchgang nach der Manta Rochen Tour haben wir uns allerdings noch gegönnt und dieser sollte einer der besten Tauchplätze der Welt sein, allerdings nicht wegen der Farbenvielfalt, sondern aufgrund des großen Fischaufkommens und der Fischvielfalt, wir wollten nämlich am Navy Pier in Exmouth Tauchen gehen. Dies ist ein Tauchgang direkt von einem Steg aus und ist nicht mit einer Bootsfahrt verbunden und man muss wirklich sagen mal unter einem Steg zu tauchen  ist wieder etwas ganz anderes als über einem Riff. Dort waren einige Haie und tausend von anderen Fischen, unter ihnen auch einige giftige, vorrangig der Pazifische Rotfeuerfisch, wobei ich finde der Englische Name ist schöner (lionfish), der sehr schön ist aber dafür zu einem der giftigsten Fische überhaupt zählt.

 

Aber man muss sagen, dass sich alle drei Sachen wahnsinnig gelohnt haben und wenn sie nicht so teuer wären, hätten wir vermutlich alles gleich noch mal gemacht und wären wohl immer noch in Exmouth oder wenigsten in der Nähe.

unser Walhai der hungrige Walhai unser Walhai von der Seite Manta Rochen der fliegende Teppich ich beim Tauchen die drei Kaoten (Domenik, Jess und ich) ein Blau gepunkteter Stachelrochen die Riesenmuschel ein Hai der Teppich Hai, siehst du ihn? Lion Fish oder Rotfeuerfisch BFG - Big Friendly Grouper (200kg - 2m)

Exmouth und Cape Range Nationalpark

Samstag, 10.03.2012

Nachdem wir den Anfang des Ningaloo Reef in Coral Bay gesehen hatten, wollten wir uns den Hauptort des Riffs ansehen, also ging es nach Exmouth. Gut der Ort selber liegt leider nicht direkt am Meer und wenn wir dann mal vernünftig Schnorcheln gehen wollten, mussten wir über 80km fahren, aber was soll es. Exmouth an sich ist ein trotzdem noch recht kleiner Ort, in dem es aber eigentlich alles gibt, nur dass dort die Preise deutlich höher sind als wo anders, er liegt nun mal etwas vom Weg ab. In Exmouth hielten wir uns seit Beginn unserer Reise am längsten auf, erst mal war das Wetter super, zweitens war das Schwimmen dort klasse und drittens, deswegen sind wir hauptsächlich nach Exmouth, waren die Walhaie noch nicht dort und mit diesen wollten wir ja schwimmen gehen.

Strand im Cape Range NP ein Regenbogenfisch Wer erschreckt dort jetzt wen? ach Krabben gehen mal an den Strand zum sonnen ;) Lionfish auch Kängurus haben mal genug von der Sonne am Strand und gehen in den Schatten

Monkey Mia und Coral Bay

Montag, 05.03.2012

Unsere nächste Station sollte dann wieder am Meer liegen und Monkey Mia heißen. Dies ist mehr eine Art Resort als ein Ort, man muss bevor man es betritt nämlich schon Eintritt bezahlen. Wir kamen morgens noch genau rechtzeitig für die letzte Delfinfütterung, bei der man dem Delfin selber einen Fisch geben konnte, da diese immer bis an den Strand heran kommen. Uns wurde noch gesagt das man dort gut Schnorcheln gehen kann, nur leider konnten wir diese Meinung nicht so wirklich vertreten und sind aus diesem Grund dann auch nach einem Tag schon weiter nach Coral Bay gefahren, wo dann das Ningaloo Reef, eines der größten Riffe der Welt, anfängt. Coral Bay selber ist auch nicht viel anders als Monkey Mia, allerdings darf man es schon einen Ort nennen, der zwar zu fast einhundert Prozent vom Tourismus lebt aber es ist eben einer, also sind dort nur Campingplätze, Hotels und ein paar Läden. Das gute am Ningaloo Reef ist, dass man nur ein paar Meter rausschwimmen muss, teilweise weniger als 10m und das Riff beginnt unter einem. In Coral Bay sind wir dann auch etwas länger geblieben, da man dort wirklich gut Schnorcheln konnte und einmal haben wir eine Schildkröte über eine halbe Stunde verfolgt und der Weg dann wieder ans Ufer war dann doch schon recht anstrengend weil man die ganze Strecke die die Schildkröte rausgeschwommen ist ja auch wieder zurück musste. Aber im großen und ganzen ist Coral Bay echt ein ruhiger Ort direkt am Meer mit schönem Schnorchel- und Badestrand.

die Delfine in Monkey Mia Jess beim Delfine füttern der witzige Emu ein Hai oder doch nur ein Rochen? Coral Bay Coral Bay ein Blau gepunkteter Stachelrochen die Unterwasserwelt unsere Schildkröte Sonnenuntergang in Coral Bay

Pinnacle und Kalbarri National Park

Freitag, 02.03.2012

Nachdem wir Perth verlassen hatten sollte es in Richtung Norden gehen. Als erster Stopp waren die Pinnacles geplant, der Pinnacle National Park ist mehr oder weniger eine Mondlandschaft, dort stehen in gelbem Sand kleine und große Steine, die in die Höhe ragen und nicht sonderlich breit sind. Der gelbe Sand entstand durch Muscheln und ist so nirgendwo anders zu finden. Als nächstes ging es dann in den Kalbarri National Park, der direkt neben der gleichnamigen Stadt liegt. In diesem Park war dann eigentlich mal wieder richtiges Wandern geplant, aber es war einfach zu heiß und als wir dort gegen 10:30 ankamen meinte der Ranger auch es sind schon über 35° und es sollte wohl noch wärmer werden, also war es wohl keine allzu schlecht Idee das Wandern einfach ausfallen zu lassen und uns diesmal nur auf die Aussichtspunkte zu beschränken, zu denen man teilweise auch über einen Kilometer laufen musste, was schon anstrengend genug war.

Pinnacles Pinnacles die Zweite Kalbarri National Park Natural Window Z-Bend im Kalbarri National Park

Perth die Hauptstadt Western Austrlias

Montag, 27.02.2012

Als wir in Perth ankamen sahen wir uns erst einmal die Stadt an, da dies ja zu Fuß kein Problem war ging es also gleich los. Während des Stadtrundgangs buchten wir auch gleich noch unsere Tour nach Rottnest Island, einer Insel vor Perth. Am Abend haben wir uns dann den Sonnenuntergang auf der anderen Seite des Swan Rivers angesehen, so dass man die Skyline schön sehen konnte, als die Sonne dann schon untergegangen war ging es noch in den Botanischen Garten, von wo aus wir noch einen anderen Blick auf die Stadt hatten. Am nächsten Tag sollte es dann also nach Rottnest gehen, wo ich seit einer Ewigkeit (das letzte mal in Deutschland) auf einem Fahrrad sitzen sollte. Nach einer zweistündigen Bootsfahrt über den Swan River, also gleichzeitig noch einer Stadtrundfahrt, kamen wir dann an. Dort nahmen wir dann unsere Fahrräder in Empfang und die ersten Meter auf einem Drahtesel sollten dann beginnen. Auf der Insel gibt es einige schöne Strände und kleine recht süße Tierchen, die Quokkas, früher für Ratten gehalten, daher auch der Name Rottnest, aber es sind eine sehr kleine Art der Kängurus. Nach einem schönen Tag und einigen Kilometern auf dem Fahrrad, ja ich konnte es noch, ging es dann per Schiff wieder zurück nach Perth. Ein paar Tage später sollte es dann noch zu einer weiteren Attraktion in der Nähe von Perth (ca.500km) gehen, dem Wave Rock. Dieser ist berühmt für sein Einmaliges Erscheinungsbild, er sieht aus wie eine riesige Welle und dies durch Farbe und Form.

Perth vom Botanischen Garten aus Perth in der Nacht Der Bell Tower Nachts dieses Haus wechselt Nachts ständig die Farbe ein Strand auf Rottnest Island Das Fahrrad und ich Der Quokka ist sehr interessiert an meinem Finger, hmm der riecht doch nach Keks ein Quokka der Wave Rock

Die schönsten Strände Australiens

Mittwoch, 22.02.2012

Die schönsten Strände Australiens soll es angeblich in Esperance und Umgebung geben, also sind wir hin und wollten uns unsere eigene Meinung bilden. In Esperance angekommen wollten wir unseren Augen kaum trauen, dort war ein Traumstrand neben einem anderen. Die Straße die uns an den Stadtstränden vorbeiführt heißt extra Great Ocean Drive und es ist wirklich großartig. Noch bessere Strände soll es im Cape Le Grand National Park geben und auch dort können wir wieder zustimmen, am liebsten wären wir dort noch Tage lang geblieben, nur leider war der Campingplatz dort schon ausgebucht, na wen wundert es bei den Traumstränden vor der Tür. So sind wir weiter Richtung Albany gefahren um uns dort die weiteren Strände anzusehen und dann auch bald nach Margaret River weitergefahren. Bei Albany gab es noch ein paar weitere schöne Strände und Felsformationen, so konnte man mit etwas Fantasie auch Elefanten im Wasser stehen sehen. Margaret River ist bekannt für seine edlen Weine und seine schönen Strände, all das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Alles in allem waren wir bei drei Weinproben und alle haben wirklich gut geschmeckt, nur schade das wir keinen Kühlschrank haben und die Weine doch einen recht ordentlichen Preis haben. Des weiteren waren wir noch Käse und Schokolade probieren, ach ja hätte man nur einen Kühlschrank, aber gut so haben wir wenigsten etwas Geld gespart.

Stadtstrand in Esperance das Tor zum Himmel? Lucky Bay der 4x4 Falcon Natural Bridge bei Albany Salmon Holes Vorsicht, Surfer kreutzen Strand bei Margaret River Eagle Bay

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